Stadt Köln gibt Kokoschka-Bild an Flechtheim-Erben zurück

Köln (dpa/lnw) - Ende eines jahrelangen Raubkunst-Streits: Die Stadt Köln gibt noch in dieser Woche ein wertvolles Gemälde des österreichischen Malers Oskar Kokoschka an die Erben des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim zurück. Das Gemälde «Portrait Tilla Durieux», dessen Wert auf rund drei Millionen Euro geschätzt wird, befindet sich seit vielen Jahren im Museum Ludwig. Ein Angebot zum Rückkauf des Bildes sei von den Erben abgelehnt worden, teilte das Museum am Montag mit. Die Stadt folgt mit der Rückgabe der Empfehlung der beratenden Kommission zur NS-Raubkunst. Mehr als vier Jahre hatte es Streit um das Bild gegeben. Die Rückgabe an die Flechtheim-Erben sei definitiv, sagte deren Anwalt Markus Stötzel.

Limbach-Kommission

SOCIAL BOOKMARKS