Stadt will von Mitarbeiter 180 000 Euro Parkgroschen zurück

Hamm (dpa/lnw) - Ein städtischer Mitarbeiter, der hohe Summen aus Parkscheinautomaten unterschlagen hat, wehrt sich gegen Rückforderungen der Stadt Borken in Höhe von mehr als 180 000 Euro. Der Berufungsprozess findet morgenum 11.00 Uhr beim Landesarbeitsgericht in Hamm statt. Der Mann hat zugegeben, im Jahr 2010 gut 31 000 Euro in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Mehr habe er sich nicht zuschulden kommen lassen, behauptet er. Den Schaden hatte ihm die Stadt anhand von fehlenden Einzahlungsstempeln nachgewiesen. Die Verwaltung ist sich jedoch sicher, dass der Mann sich schon vorher bereichert hatte. Sie errechnete 180 000 Euro Schaden. Vor vier Monaten hatte eine erste Instanz der Stadt recht gegeben.

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