Stahl-Tarifrunde: IG Metall will Volumen von 4 % fordern
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Eine Fahne der IG-Metall. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
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Düsseldorf (dpa) - Die IG Metall will mit einem Forderungsvolumen von 4,0 Prozent in die Stahl-Tarifverhandlungen gehen. Eine entsprechende Empfehlung an den IG Metall-Vorstand habe die Tarifkommission für nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie beschlossen, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. Darüber hinaus sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit, über den Einsatz von Werkverträgen und zur Beschäftigungssicherung für die rund 70 000 Beschäftigten verlängert werden.

Das Tarifvolumen soll zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden können. Mit ähnlichen Forderungen war die IG Metall in die bereits laufenden Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie gegangen.

Die Arbeitgeber wiesen die Forderung entschieden zurück. Die IG Metall blende die existenzbedrohenden Substanzverluste der Industrie infolge des Corona-Pandemie ebenso vollständig aus, wie die immer noch sehr unsichere gesamtwirtschaftliche Lage. Ein Tarifabschluss auch nur in der Nähe der Forderungen sei «vollständig ausgeschlossen». Die erste Verhandlungsrunde ist am 1. März

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