Stalker soll Ex-Freundin in den Suizid getrieben haben
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Der Schriftzug «Landgericht», aufgenommen in Bochum. Foto: Bernd Thissen/Archiv
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Bochum (dpa/lnw) - Ein vorbestrafter Stalker aus Herne ist vom Bochumer Schwurgericht wegen Nachstellung mit Todesfolge zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter zeigten sich am Mittwoch davon überzeugt, dass der 50-jährige Deutsche seine ein Jahr jüngere Ex-Partnerin nach der Trennung mit häufigen Beleidigungen und ständigem Auflauern mit in den Suizid getrieben hat. Die Frau hatte sich im Juni 2018 mit einem Mix aus Alkohol und Tabletten das Leben genommen und in einem Abschiedsbrief sinngemäß erklärt, der Stalker habe ihr «den Rest gegeben». Nach dem Urteil wurde der Angeklagte vorerst aus der Untersuchungshaft entlassen.

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