Stephan Berg verlängert Vertrag mit Kunstmuseum Bonn bis 2020

Bonn (dpa/lnw) - Der Intendant des Kunstmuseums Bonn, Stephan Berg, hat seinen Vertrag bis 2020 verlängert. Ein Angebot, die Leitung des renommierten Sprengel Museums in Hannover zu übernehmen, lehnte er ab. Es sei auch in der Vergangenheit seine Art gewesen, längere Zeit an einer Wirkungsstätte zu bleiben, sagte Berg der dpa am Montag. Er war zehn Jahre als Leiter des Kunstvereins Freiburg und anschließend sieben Jahre als Leiter des Kunstvereins Hannover tätig, ehe er 2008 nach Bonn kam.

Der neue Vertrag enthält die gleichen Bedingungen wie der alte. Das bedeutet auch, dass die Etats für Ausstellungen und Anschaffungen bis 2020 nicht gekürzt werden. Für die nächsten Jahre setzte sich Berg das Ziel, das Kunstmuseum Bonn zukunftsfest zu machen. Er sei froh, dass Berg bleibe, denn er wisse, wie schwierig es sei, solche Leute zu finden, sagte Bonns Kulturdezernent Martin Schumacher dem «General-Anzeiger».

Das Kunstmuseum in der Bonner Museumsmeile nahe dem früheren Regierungsviertel will nach eigener Aussage die deutsche Kunst nicht in ihrer ganzen Breite dokumentieren, sondern konzentriert sich auf eine Gruppe herausragender Künstler. Im Zentrum der Bestände stehen die Werke von August Macke.

Ausstellungen im Kunstmuseum

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