Steuerzahler-Bund: Wohnnebenkosten in NRW explodieren

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Bund der Steuerzahler NRW kritisiert stark steigende Wohnnebenkosten. Ein fiktiver Drei-Personen-Haushalt müsse in diesem Jahr im Schnitt 152 Euro mehr bezahlen, erklärte der Bund am Dienstag in Düsseldorf. Die Organisation hatte 46 örtliche Energieversorger und größere Kommunen in NRW befragt. Alle Versorger erhöhten demnach 2013 die Strompreise. Größter Kostentreiber sei aber der Staat. Die zahlreichen Steuern, Abgaben und Umlagen würden von den Versorgern an die Endverbraucher durchgereicht. «Inzwischen zahlen die Privathaushalte fast die Hälfte der Stromkosten nur für Steuern und Ökoumlagen.» Eine Senkung der Strom- oder der Mehrwertsteuer sei angebracht, forderte Heinz Wirz, Chef des Steuerzahlerbundes.

Pressemitteilung

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