Streit im Wohnheim: Würgen und lebensgefährliche Stiche
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Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa
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Oberhausen (dpa/lnw) - Bei einem Streit in einem Wohnheim in Oberhausen ist am Mittwochabend ein 32-Jähriger durch Messerstiche in den Kopf lebensgefährlich verletzt worden. Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann zuvor einen Mitbewohner (32) bei einem Streit gewürgt hatte, um ihn zu töten. Ein dritter Bewohner (29) des Wohnheims für alleinstehende Männer griff demnach zum Messer, um den Angreifer zu stoppen.

Eine Mordkommission soll jetzt die Hintergründe klären und prüfen, ob einer der Männer in Notwehr gehandelt hat. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden Blutproben entnommen. Ob Alkohol bei dem Streit eine Rolle gespielt hat, war am Donnerstagmittag noch offen.

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