Streit um Duisburger Wohnblock: Polizei und Bürger attackiert

Duisburg (dpa/lnw) - Nach einer Bürgerdiskussion ist es am Freitagabend in Duisburg zu Übergriffen gegen Bürger und Polizeibeamte gekommen. Im Mittelpunkt stand ein Wohnkomplex mit südosteuropäischen Zuwanderern. Nach der Diskussion mit Anwohnern und Vertretern der Stadt seien einige Teilnehmer auf der Straße von Vermummten mit Stangen angriffen und verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Vier Menschen wurden verletzt; einer kam stationär ins Krankenhaus.

Die Polizei ordnete die Angreifer der linken autonomen Szene zu. Sie waren laut Polizei in das Zuwandererhaus geflohen. Dort seien Beamte auch von Hausbewohnern mit Eisenstangen angegriffen worden. Veranstalter der Diskussion war der Verein «Bürger für Bürger», der in dem Konflikt zwischen Anwohnern und Zuwanderern vermitteln will.

Polizeimitteilung

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