Streit um Frauenarzt-Besuch - Ungeborenes Baby totgeboxt

Münster (dpa/lnw) - Tödlicher Streit um einen Frauenarzt-Besuch: Ein junger Mann, der sein ungeborenes Kind im Mutterleib totgeboxt haben soll, steht bald in Münster vor Gericht. Der Prozess sei für den 30. Mai geplant, sagte ein Sprecher des Landgerichts Münster am Montag auf Anfrage dpa. Das Geschehen hatte sich im März vergangenen Jahres im münsterländischen Rheine abgespielt. Vor dem Übergriff hatte es Streit gegeben, weil die Freundin sich erstmals von einem männlichen Gynäkologen hatte untersuchen lassen. Der Angeklagte mit afghanischen Wurzeln war dagegen. Im Streit soll er seiner Partnerin später vorsätzlich einen heftigen Faustschlag in den Bauch versetzt haben. Die Freundin war im siebten Monat. Das Baby wurde mit Not-Kaiserschnitt geholt, es starb zwei Tage später.

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