Streit um Sexsteuer: Bordellbetreiber und Stadt Duisburg einigen sich

Duisburg/Düsseldorf (dpa/lnw) - Bordellbetreiber haben sich mit der Stadt Duisburg in einem Streit um die Sexsteuer auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sinkt die Steuerforderung gegen die acht Betreiber von ursprünglich insgesamt 2,1 Millionen Euro auf jetzt 1,2 Millionen Euro, wie ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Düsseldorf am Freitag erläuterte. Die Streitparteien hätten sich auf einen Vergleich geeinigt, der allerdings noch bis Anfang März widerrufen werden könne.

Die Bordellbetreiber hatten sich laut dem Sprecher daran gestört, dass bei der Berechnung der Steuerforderungen auch die Fläche der Flure eingeflossen war. Der Kompromiss sehe vor, dass nur noch die Zimmer berücksichtigt werden, in denen die Prostituierten arbeiten.

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