Strengere Regeln für Spielhallen: Städte erwarten Klagen
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Ein Spielautomat in einer Spielhalle. Foto: Rolf Vennenbernd
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Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen werden künftig schärfere Vorschriften für Spielhallen gelten. Vielerorts wird deshalb erheblicher Widerstand der Betreiber erwartet. Mehrere Städte wie Köln, Düsseldorf oder Essen erklärten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass sie mit teils zahlreichen Klagen rechneten. Am 1. Dezember läuft in NRW die Übergangsfrist für das deutlich strengere Glücksspielgesetz aus. Es sieht dann unter anderem einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen einzelnen Hallen und beispielsweise öffentlichen Schulen oder Jugendtreffs vor. Jede Spielhalle muss bis Ende November eine neue Erlaubnis beantragen. Wer schließen muss, entscheiden die Kommunen.

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