Stripper-Truppe Chippendales gewinnt Prozess um Arbeitskleidung

Köln (dpa/lnw) - Im Streit um ihre Arbeitskleidung hat die Stripper-Gruppe Chippendales vor dem Landgericht Köln einen Erfolg gegen die Konkurrenz American Gigolos errungen. Die Gigolos dürfen bei ihren Auftritten nicht mehr - wie die Chippendales - weiße Kragen mit schwarzen Fliegen und weiße Manschetten an den Handgelenken tragen.

Die Wettbewerbskammer habe eine bereits im Spätsommer erlassene Verfügung bestätigt, teilte die Pressestelle des Gerichts am Freitag auf Anfrage mit. Eine von der Kammer angeregte gütliche Einigung sei nicht zustande gekommen. Die Gigolo-Stripper waren aber bereits nach dem Erlass der einstweiligen Verfügung mit rot-weißen Fliegen und Manschetten aufgetreten.

Beide Stripper-Gruppen waren im November auf Deutschland-Tournee. Deshalb wurde der juristische Zwist vor einem deutschen Gericht ausgetragen. «Wetten, dass..?»-Moderator Markus Lanz muss in seiner nächsten Sendung wegen einer verlorenen Stadtwette an der Seite der Chippendales auftreten.

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