Stromschiene abgerissen - Schwebebahn weiter außer Betrieb

Wuppertal (dpa/lnw) - Die Schwebebahn in Wuppertal stand auch am Freitagmorgen weiter still, nachdem am Abend zuvor eine Stromschiene auf einer Länge von 100 Metern abgerissen und herabgestürzt war. Noch immer sei die Ursache unklar, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Stadtwerke. Der Betreiber der über 100 Jahre alten Hochbahn kündigte für den frühen Nachmittag eine Pressekonferenz an.

Die stromführende Schiene hatte sich von der Fahrbrücke gelöst und war auf die Bundesstraße 7 und in die Wupper gefallen. Mehrere fahrende und parkende Autos wurden von dem durchhängenden Stromführer getroffen. Eine Fahrerin erlitt einen Schock. Eine Schwebebahn, die gerade einen Bahnhof in östlicher Richtung verlassen hatte, stoppte, weil vermutlich auch der Stromkreis unterbrochen war. Die 76 Fahrgäste saßen dann zunächst auf offener Strecke über dem Fluss fest.

Rettungskräfte der Feuerwehr rückten mit einer Drehleiter an und brachten die Passagiere nach und nach in Sicherheit. Verletzt wurde niemand. Die Schwebebahn werde vermutlich bis Anfang kommender Woche außer Betrieb bleiben, sagte der Sprecher. Im Laufe des Freitags sollen Sachverständige den Defekt und den Schaden in Augenschein nehmen. Als Ersatz für die Schwebebahn wurden in Wuppertal Busse eingesetzt.

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