Studenten in Wohnungsnot: NRW will Wohnheimbau fördern

Düsseldorf (dpa/lnw) - Um die Wohnungsnot von Studierenden zu bekämpfen, will die nordrhein-westfälische Landesregierung jährlich 50 Millionen Euro für den Bau von Studentenwohnungen bereitstellen. Öffentliche und private Investoren sollen das Geld ab Anfang 2013 als zinsgünstige Förderdarlehen in Anspruch nehmen können. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) und Bauminister Michael Groschek (SPD) erklärten am Montag in Düsseldorf, dass so rund 750 neue Wohnheimplätze pro Jahr entstünden. Die FDP kritisierte, das Programm entfalte für den doppelten Abiturjahrgang kaum Wirkung. Wohnungsbauprojekte benötigten einen zeitlichen Vorlauf. Das Deutsche Studentenwerk befürchtet, dass sich die Wohnungsnot im Herbst 2013 wegen des doppelten Abiturjahrgangs verschärfen wird.

Pressemitteilung

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