Düsseldorf will kurzfristig über Rosenmontagszug entscheiden
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Narren flüchten am Rosenmontag in Düsseldorf vor Regen und Sturm. Foto: David Young/Archiv
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Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - In Düsseldorf soll die Entscheidung, ob der Rosenmontagszug trotz drohenden Sturms rollen kann, erst sehr kurzfristig fallen. Am Sonntagnachmittag werde man sich ab 17.00 Uhr in einer Koordinierungsgruppe mit Vertretern von Stadt, Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften beraten, sagte der Sprecher des Comitee Düsseldorfer Carneval der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Die Entscheidung werde entweder im Anschluss noch am Sonntag fallen oder am Montagmorgen. In Düsseldorf kann der Zug bis Windstärke 7 stattfinden - ab Stärke 8 müsste er abgesagt werden. 2016 war der Umzug dort einem Sturm zum Opfer gefallen.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit einer Windstärke von 8 bis 9 und dass der Sturm «in der Fläche relativ breit» auf NRW treffen wird. Es sei recht wahrscheinlich, dass Sturmtief «Bennet» auch die rheinischen Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie Teile des Ruhrgebiets nicht verschonen werde, heiß es beim DWD am Samstag. In Köln - dort gibt es keine klare Marke - wurden erste Vorsichtsmaßnahmen getroffen, etwa Planen von den Tribünen geholt. Alles weitere werde noch beraten, sagte Tanja Holthaus, Sprecherin des Kölner Karneval.

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