Sturmschäden: Bundeswehr hilft Düsseldorf

Düsseldorf/Essen (dpa/lnw) - Zur Beseitigung der Sturmschäden vom Pfingstmontag rücken in Düsseldorf jetzt auch Soldaten an. Ab Donnerstagmittag werden 200 Soldaten aus Minden die Feuerwehr bei der Beseitigung der Unwetterschäden mit schwerem Gerät unterstützen, berichtete die Feuerwehr. In der Landeshauptstadt liegen überall noch gestürzte Bäume herum, noch immer sind Straßen mit Geäst übersät, das auch den Verkehr behindert.

Während weite Strecken der Bahn noch immer nicht befahrbar sind, sieht es für den innerstädtischen Verkehr inzwischen besser aus. Der Düsseldorfer Verkehrsbetrieb Rheinbahn berichtete, dass mittlerweile alle Buslinien den Betrieb wieder aufgenommen hätten. Bei den U- und Straßenbahnen sei es gelungen, das Notnetz weiter zu verdichten.

Zwei Drittel des Essener Schienennetzes und 90 Prozent der Busstrecken seien bereits wieder befahrbar, teilten die Essener Verkehrsbetriebe mit. Bis zum Freitagabend wird nach Angaben eines Sprechers damit gerechnet, dass sich der Betrieb auf 90 Prozent des Schienennetzes und 95 Prozent der Busstrecken wieder normalisiert. Auch die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA) berichteten am Donnerstag über eine weitgehende Normalisierung des öffentlichen Nahverkehrs.

Auch die Verkehrslage auf den Autobahnen Nordrhein-Westfalens hat sich entspannt. «Die Leute haben sich darauf eingestellt», sagte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau am Donnerstagvormittag in Gelsenkirchen. Dennoch gab es erneut viele Staus, weil Berufspendler vor allem im Ruhrgebiet die Bahn nicht nutzen konnten.

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