Talentscouts sollen Kinder von Nicht-Akademikern an Unis bringen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Zur Förderung begabter Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien will das Wissenschaftsministerium verstärkt Talentscouts einsetzen. Mit 22 Millionen Euro soll in den kommenden vier Jahren ein Programm an Fachhochschulen und Unis ausgebaut werden. Dabei sollen Talentförderer begabte Jugendliche beraten, für die ein Studium bisher viel zu selten infrage komme, wie das Ministerium am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Dazu gehören insbesondere auch Kinder aus Migrantenfamilien.

Das Prinzip des Talentscoutings wird seit 2010 an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erprobt. Die ersten zusätzlichen Talentförderer sollen im Juli 2015 ihre Arbeit aufnehmen, zunächst an fünf Hochschulen im Ruhrgebiet.

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