Talsperren trotzen dem trockenen März

Dortmund (dpa/lnw) - Die Wasserpegel in den Talsperren des Ruhrverbands sind nach dem sehr trockenen März deutlicher gesunken als im Frühjahr üblich. Der Zufluss zu Möhne-, Sorpe-, Bigge- und Versetalsperre sei so gering gewesen wie bisher in keinem März seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961, teilte der Ruhrverband am Dienstag mit. Deswegen sei der Stauinhalt gegenüber dem langjährigen Durchschnitt um etwa acht Prozent geringer. Das sei beim derzeitigen Füllstand von 84,2 Prozent aber unbedenklich. «Die Talsperren sind im Vergleich zu durchschnittlichen Jahren leerer, aber immer noch ausreichend gut gefüllt», sagte eine Sprecherin. Insgesamt fielen im März 19 Liter Niederschlag pro Quadratmeter im Einzugsgebiet des Ruhrverbands.

Pressemitteilung Ruhrverband

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