Taschengeld sorgt erneut für Ärger im Essener Flüchtlingsheim

Essen (dpa/lnw) - Im Flüchtlingsheim in Essen ist es erneut zu einem Streit um das Taschengeld für die Asylbewerber gekommen. Die Polizei habe am Donnerstag anrücken müssen, weil 40 Asylbewerber aus Protest gegen die Auszahlung der Unterstützungsgelder eine Kreuzung blockiert hatten, sagte ein Polizeisprecher. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe die Gruppe die Straße aber sofort friedlich geräumt. Die genauen Hintergründe des Streits bleiben zunächst unklar. Erst vor zwei Wochen hatte es in Essen Unruhe wegen der Auszahlung der Taschengelder für die Flüchtlinge gegeben. Der Betreiber der Unterkunft, European Homecare, war für Nachfragen nicht zu erreichen.

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