Thyssenkrupp-Chef: Folgen des Brexits wären beherrschbar
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Guido Kerkhoff, Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv
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Essen (dpa) - Für die Stahlsparte wären die wirtschaftlichen Folgen eines Brexits nach Einschätzung von Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff beherrschbar. «Wir exportieren nicht so viel nach Großbritannien», sagte er im Interview mit der «Rheinischen Post» (Samstag). Dennoch hoffe er auf einen geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU.

Das Stahlwerk in Port Talbot im südlichen Wales, das seit der Stahlfusion mit Tata zu Thyssenkrupp gehört, könnte für Geschäfte auf der britischen Insel von Vorteil sein, sagte Kerkhoff laut der Zeitung.

Port Talbot gilt als marode. Vor der Fusion hatte es Befürchtungen gegeben, dass die deutschen Standorte für mögliche Verluste in Port Talbot aufkommen müssten. Im Interview mit der Zeitung bekräftigte Kerkhoff, dass Verluste allein von Port Talbot ausgeglichen werden. «Also kein deutscher oder niederländischer Stahlarbeiter müsste für die britischen Pensionen zahlen.»

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