Tod eines Babys durch falsche Spritze: Urteil erwartet

Bielefeld (dpa/lnw) - Zwei Jahre nach dem Tod eines Babys durch eine falsche Spritze in einem Bielefelder Krankenhaus will das Landgericht heute (Mittwoch/11.00) das Urteil verkünden. Dem angeklagten Arzt - zur Tatzeit noch Student im sogenannten Praktischen Jahr - droht eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung. Das Amtsgericht hatte den Mann im vorigen Jahr wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Gegen dieses Urteil ging der Arzt in Berufung. Der Richter hat in der Verhandlung angedeutet, dass er weiterhin von einer fahrlässigen Tötung ausgehe. Allerdings komme eine leichte Reduzierung der Geldstrafe in Betracht.

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