Tod eines Feuerwehrmanns: Polizei befragt Hausbewohner
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Ein Rettungswagen fährt durch die Innenstadt. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
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Lienen (dpa/lnw) - Nach dem Tod eines Feuermanns bei einer Gasexplosion in Lienen im nördlichen Münsterland setzt die Polizei die Ermittlungen mit Zeugenbefragungen fort. Unter den Vernommenen sind auch die Bewohner des Hauses, in dem das Gas explodiert war, bestätigte am Dienstag Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Nach ersten Ermittlungen war aus einer im Keller platzierten Flasche Gas ausgetreten. Die eingerichtete Mordkommission geht nach Angaben von Montag von einer vorsätzlich herbeigeführten Explosion aus. Noch werde in alle Richtungen ermittelt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Feuerwehr waren am Samstag in das Wohnhaus im Kreis Steinfurt gerufen worden. Bewohner hatten Gasgeruch festgestellt und sich selbst in Sicherheit gebracht, bevor es zur Explosion kam. Die Detonation hatte das Haus teilweise zum Einsturz gebracht. Der 19-jährige Feuerwehrmann wurde nach komplizierten Bergungsarbeiten tot gefunden. Einer seiner Kollegen kam schwer verletzt ins Krankenhaus, weitere wurden verletzt. Das Wohnhaus wurde mit Drahtseilen und Stützen gesichert.

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