Tödlicher Ehestreit: 55-Jähriger gesteht Messerattacke

Dortmund (dpa/lnw) - Ein 55-Jähriger aus Dortmund hat vor Gericht gestanden, seine Frau mit neun Messerstichen in den Hals und in den Oberkörper getötet zu haben. Zu Prozessbeginn legte der Mann am Montag vor der Dortmunder Schwurgerichtskammer ein Geständnis ab. «Wäre meine Tat verzeihbar, würde ich um Entschuldigung bitten», sagte er. So aber bleibe ihm nichts anderes übrig, als auf seine gerechte Strafe zu warten.

Zu den Hintergründen des tödlichen Ehedramas im März will sich der Angeklagte im Prozess nicht äußern. In früheren Vernehmungen hatte der 55-Jährige erklärt, er sei kurz vor der Tat dahinter gekommen, dass seine Frau ihn mit einem anderen Mann betrogen habe.

Das Opfer hatte keine Chance, die Messerattacke zu überleben. Ein Stich hatte die Halsschlagader durchtrennt, so dass die Frau noch am Tatort verblutete. Ein Rechtsmediziner erklärte vor Gericht, der Tod sei sicherlich «sehr qualvoll» gewesen. Der Täter müsse mit großer Wucht zugestochen haben.

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