Tödlicher Streit in Dortmund: Richter verhängen acht Jahre Haft

Dortmund (dpa/lnw) - Nach einem tödlichen Streit in der Dortmunder Nordstadt ist ein 29-jähriger Mann aus Lünen am Dienstag zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im August 2014 einen Bekannten aus der Trinkerszene erstochen. Auslöser war ein Streit über die gescheiterte Beziehung des Angeklagten. Im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht hatte sich der 29-Jährige auf einen Blackout berufen. Er könne sich nicht erinnern, wie das Messer in seine Hand gekommen sei. Das 35-jährige Opfer war noch am Tatort gestorben. Das Urteil lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge.

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