Uerdingens Investor Ponomarew: 50+1-Regel «muss fallen»
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Der Präsident vom KFC Uerdingen 05, Michail Ponomarew, schaut vor Spielbeginn aufs Spielfeld. Foto: Roland Weihrauch/Archiv
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Krefeld (dpa/lni) - Der Investor und Präsident des KFC Uerdingen Michail Ponomarew hofft auf eine baldige Abschaffung der sogenannten 50+1-Regel im deutschen Fußball. «Ich weiß den Zeitpunkt nicht, aber das muss fallen», wird der russische Unternehmer am Freitag in der «Rheinischen Post» zitiert. «Das ist wichtig für den deutschen Fußball in Europa.» Die nur in Deutschland gültige Regel soll den Einfluss externer Investoren begrenzen. Sie stellt sicher, dass Vereine auch dann die Entscheidungsgewalt über ihre Profiabteilungen behalten, wenn sie diese in eine Kapitalgesellschaft ausgliedern.

Laut Ponomarew braucht die höchste deutsche Spielklasse Investoren, um mit den anderen starken Ligen mithalten zu können. «Es gibt doch jetzt schon kaum wirtschaftlich halbwegs gleiche Rahmenbedingungen», sagte der 44-Jährige. «Die englische Premier League und die spanische La Liga sind enteilt. Der deutsche Fußball braucht richtige Investoren. Die Bundesliga ist nur noch eine Entwicklungsliga.»

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