Umbaukosten belasten Gerry Weber weiter
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Das Unternehmen Gerry Weber betreibt momentan einen Konzernumbau. Foto: Caroline Seidel/Archiv
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Halle (dpa) - Der angeschlagene Modekonzern Gerry Weber kommt bei dem Konzernumbau nur langsam voran. Nachdem im Geschäftsjahr 2016/2017 hohe Kosten für Filialschließungen das Ergebnis belastet hatten, rechnet der Konzern im laufenden Jahr mit «weiteren Sondereffekten» durch ein geplantes Maßnahmenprogramm zur Verbesserung der Profitabilität und die angestrebte Markenmodernisierung. Bei Umsatz und Gewinn sei deshalb nicht mit großen Sprüngen zu rechnen, signalisierte das Unternehmen in einer am Mittwoch veröffentlichten Ad-hoc-Mitteilung.

Gerry Weber erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz zwischen 870 Millionen und 890 Millionen Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte er nach vorläufigen Zahlen bei knapp 881 Millionen Euro gelegen. Außerdem rechnet das Unternehmen mit einem operativen Ergebnis (Ebit) zwischen 10 Millionen und 20 Millionen Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte es bei 10,3 Millionen Euro gelegen.

Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass der Vorstand künftig wieder aus drei Mitgliedern bestehen wird. Neben dem Vorstandschef Ralf Weber und Finanzvorstand Jörg Stüber gehört dem Gremium künftig auch Johannes Ehling als Verkaufs- und Digitalchef an.

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