Undichte Leitung in Raffinerie: Shell will Rohre sanieren

Köln (dpa/lnw) - Der Mineralölkonzern Shell will in seiner Raffinerie in Köln-Godorf nach dem Austritt von Schadstoffen die Rohrleitungen sanieren. Wie die Bezirksregierung Köln am Dienstag mitteilte, hat das Unternehmen ein Sanierungskonzept vorgelegt, mit dem es die Überprüfung der Rohre verbessern wolle. «Hierfür wird der aktuelle Zustand aller Leitungen systematisch erfasst, dokumentiert und das potenzielle Risiko bewertet», hieß es.

Im Godorfer Werk waren Anfang Oktober über 3000 Kilogramm eines Kohlenwasserstoffgemischs aus einer Leitung ausgetreten. Ein Shell-Sprecher sagte, die Bezirksregierung müsse das vorgelegte Konzept nun prüfen. Auf die Maßnahmen wollte er nicht näher eingehen. Die Bezirksregierung teilte mit, Shell habe mit der ersten Prüfung der Leitungen in Köln-Godorf bereits begonnen und wolle sie bis Ende März abschließen.

Pressemitteilung der Bezirksregierung

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