Uni Duisburg-Essen sagt Kurdistan-Vortrag aus Sicherheitsgründen ab

Essen (dpa/lnw) - Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat die Universität Duisburg-Essen einen Vortrag zum Kurdistan-Konflikt nicht zugelassen. «Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Studierenden, sie vor möglichen gewalttätigen Auseinandersetzungen zu schützen», sagte eine Sprecherin am Freitag. Die Hochschulinitiative «Linke Liste» hatte bereits öffentlich zu dem Vortrag eingeladen, dann aber keinen Raum von der Uni-Verwaltung bereitgestellt bekommen.

In Hamburg und Celle war es zuletzt zu schweren Ausschreitungen zwischen Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und überwiegend kurdischen Demonstranten gekommen. Angesichts dieser Umstände habe die Verwaltung der Universität beschlossen, den Organisatoren des Vortrags keinen Raum zur Verfügung zu stellen, sagte die Sprecherin.

Pressemitteilung Linke Liste

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