Unter Antisemitismus-Verdacht: NRW-Pirat entschuldigt sich

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Piraten-Abgeordnete Dietmar Schulz hat sich entschuldigt, nachdem er wegen einer Äußerung unter Antisemitismus-Verdacht geraten war. Am Volkstrauertag hatte der 52-jährige die Gedenkveranstaltungen auf jüdischen Friedhöfen angesichts von Bomben aus Israel als «grotesk» bezeichnet. Nach seiner Twitter-Mitteilung warf Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) ihm am Montag vor, den Antisemitismus zu bedienen und forderte Konsequenzen. In seiner Entschuldigung sprach Schulz von «Missverständnissen» und einer «nicht beabsichtigten Interpretationsmöglichkeit». Auch der Parteivorstand der Piraten hatte eine Entschuldigung gefordert.

Schulz auf Twitter

Pressemitteilung Piraten NRW

Entschuldigung von Schulz

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