Unterirdische Ermittlungen zum Einsturz des Stadtarchivs

Köln (dpa/lnw) - In den jahrelangen Ermittlungen zur Einsturzursache des Kölner Stadtarchivs steht eine neue Phase bevor. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) wollen heute (Dienstag/1300) ein unterirdisches Besichtigungsbauwerk vorstellen. Der hochkomplizierte Bau ist nötig, damit die Staatsanwaltschaft in 20 bis 26 Metern Tiefe nach der Ursache suchen kann. Das Stadtarchiv war 2009 eingestürzt. Zwei Menschen kamen zu Tode, Dokumente von unschätzbarem Wert wurden beschädigt. Es gilt als sicher, dass das Unglück durch den U-Bahnbau unterhalb des Archivgebäudes verursacht wurde. Woran es aber genau lag, ist unklar, und nur wenn die Ursache bewiesen werden kann, können Schadensersatzsprüche an die Verantwortlichen angemeldet werden.

SOCIAL BOOKMARKS