Unternehmen muss Manager trotz Missbrauchsverdachts nicht feuern

Solingen (dpa/lnw) - Ein Solinger Unternehmen muss einen Manager, der einen Arbeiter sexuell missbraucht haben soll, nicht feuern. Das hat das dortige Arbeitsgericht am Dienstag entschieden. Auch wenn es «überwiegend wahrscheinlich» sei, dass der Manager den Facharbeiter während einer Dienstreise im Schlaf überrascht und sich an ihm vergangen habe, reiche dies für einen Rauswurf nicht aus, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag. Das Gericht wies damit die Klage des Facharbeiters ab. Er hatte die Kündigung seines Vorgesetzten verlangt.

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