Unternehmer gegen Feiertag zum Reformationsjubiläum 2017 in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälischen Arbeitgeber haben sich gegen einen einmaligen Feiertag zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 ausgesprochen. Der Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände, Luitwin Mallmann, warnte in der «Rheinischen Post» (Montagsausgabe) vor den volkswirtschaftlichen Folgen eines solchen Schritts. Dem Land NRW allein entstünden dadurch Kosten von rund 500 Millionen Euro, sagte Mallmann der Zeitung. Zuvor hatte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) erneut betont, den 31. Oktober 2017 zum Feiertag machen zu wollen. Die Unternehmer plädieren dafür, den Reformationstag 2017 stattdessen zum Ruhe- und Gedenktag erklären zu lassen. Mitarbeiter müssten die Arbeit, die ausfalle, dann vorab leisten oder nachholen.

SOCIAL BOOKMARKS