Unterstützung aus NRW für 1,1-Promille-Grenze auf dem Fahrrad

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Forderung zahlreicher Verkehrsexperten nach einer 1,1-Promille-Grenze für Radfahrer erhält auch in Nordrhein-Westfalen Unterstützung. Sowohl NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) als auch die Gewerkschaft der Polizei sprachen sich am Mittwoch in Mitteilungen dafür aus. Das Thema «Radfahrer und Alkohol» soll an diesem Donnerstag eine zentrale Rolle bim 53. Verkehrsgerichtstag (VGT) im niedersächsischen Goslar spielen. Bislang dürfen sich Fahrradfahrer in Deutschland weitgehend ungestraft betrinken - bis zu einem Blutalkoholwert von 1,6 Promille. Allein in Münster hätten 94 Prozent von 1000 Blutproben bei Radlern den Wert von 1,6 Promille deutlich überschritten, mahnte Groschek.

Pressemitteilung GdP

Verkehrsgerichtstag

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