Urteil für Serienstraftäter «Brummi-Andi» erwartet
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Die Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
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Aachen (dpa) - Im Prozess gegen einen 33-jährigen Serienstraftäter, der bundesweit als «Brummi-Andi» bekanntgeworden war, werdenheute Plädoyers und Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 72 Straftaten vor, unter anderem Zwangsprostitution, Zuhälterei und eine Reihe von Verkehrsdelikten. Nachdem der Angeklagte über Jahre wegen Straftaten immer wieder im Gefängnis war, war in dem aktuellen Verfahren die Sicherungsverwahrung ein Thema.

Ein Gutachter sah aber bei dem 33-Jährigen keinen krankhaften Hang zu erheblichen oder gefährlichen Straftaten. Der Angeklagte stehe zu seinen Taten und gehe selbstkritisch damit um. Er sehe ein, dass er Hilfe brauche. Dieses Verhalten spreche nicht für einen pathologischen Hang zur Kriminalität.

Der Angeklagte hatte schon als Jugendlicher Spritztouren mit dem Lastwagen seines Vaters unternommen. Im Alter von 14 Jahren fuhr er einen niederländischen Polizisten tot und erhielt dafür eine mehrjährige Jugendstrafe. Danach saß der gebürtige Düsseldorfer wegen unterschiedlicher Straftaten immer wieder im Gefängnis.

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