Verbraucherzentrale kommt: Köln soll Pilotprojekt erproben

Düsseldorf/Köln (dpa/lnw) - Hilfesuchende sollen künftig nicht nur in den landesweit 59 Verbraucherzentralen beraten werden, sondern auch mobile Ansprechpartner in ihrem Quartier vorfinden. Das sieht ein Pilotprojekt vor, das die SPD-Landtagsfraktion in Köln auf den Weg bringen will. Beratungsorte könnten dann Schulen, Familienzentren, Marktstände, Kirchengemeinden, Moscheen, Berater-Busse oder auch Wohnungen sein, erläuterten Vertreter der SPD-Fraktion am Donnerstag in Düsseldorf. Um den Verbraucherschutz zu den Menschen zu bringen, sei eine Vernetzung mit bereits bestehenden Beratungsangeboten nötig. Dazu gehörten die Wohlfahrtspflege, Mieterschutz, Familien-, Senioren-, Frauen- oder Migrantenberatung.

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