Verbrecherjagd mit 250 000 Funkimpulsen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit mehr als einer viertel Million Funkimpulsen auf die Handys mutmaßlicher Verbrecher hat die NRW- Polizei im vergangenen Jahr nach deren Aufenthaltsort geforscht. Ziel dieser sogenannten stillen SMS waren 2644 Mobilfunkanschlüsse, wie aus der Antwort des Innenministers auf eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag hervorgeht. «Stille SMS» sind auf dem Empfänger-Handy nicht zu bemerken. Im Funknetz werden sie jedoch registriert, was Ermittler zur Ortung des jeweiligen Handys nutzen können. Innenminister Ralf Jäger (SPD) betonte in der Antwort, dass diese Methode nur bei dem Verdacht auf schwere Straftaten und nach richterlicher Genehmigung angewendet werden darf.

Seite des Bundestagsabgeordneten Hunko mit Link zur Antwort

SOCIAL BOOKMARKS