Verdächtigter Lehrer hat nicht katholische Religion unterrichtet

Köln (dpa) - Ein Lehrer aus dem Rhein-Erft-Kreis bei Köln, der Fotos von Schülerinnen in pornografische Internet-Bilder montiert haben soll, hat nicht katholische Religion unterrichtet. Das bestätigte ein Sprecher der aufsichtsführenden Bezirksregierung in Köln am Dienstag. Zuvor hatte das Erzbistum Köln auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

Auch die Deutsche Presse-Agentur hatte den Beschuldigten in ihrem Bericht vom Freitag als katholischen Religionslehrer bezeichnet. Der Mann habe aber tatsächlich Philosophie unterrichtet, teilte ein Sprecher der Bezirksregierung am Dienstag auf Anfrage mit. Die Aufsichtsbehörde habe personalrechtliche Konsequenzen gezogen, so dass der Lehrer jetzt nicht mehr unterrichtet.

Die Staatsanwaltschaft hatte bestätigt, dass sie gegen den Mann wegen des Verdachts der Beleidigung und eines Verstoßes gegen das Kunsturheberrecht ermittelt. Auch das Erzbistum Köln wies am Dienstag darauf hin, dass der Beschuldigte kein katholischer Religionslehrer ist. Diese brauchen für ihre Tätigkeit eine offizielle Erlaubnis der Amtskirche, die sogenannte Missio.

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