Verfassungsschützer: «Dschihad wird Familienangelegenheit»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Keimzelle für islamistische Gefahr ist oft nicht das zentral gesteuerte Terror-Netzwerk, sondern die Familie. Diese Variante der Radikalisierung werde bei Salafisten zunehmend beobachtet, sagte der Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, am Montag dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Düsseldorfer Landtags. Der sogenannte Heilige Krieg werde eine Art «Familienangelegenheit». Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) richte ihre Propaganda verstärkt auf Frauen und Kinder aus, berichtete Freier. Seit Anfang des Jahres steige der Anteil der Frauen, die nach Syrien ausreisen - auch mit kleinen Kindern.

Pressemitteilung des Landtags

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