Verfassungsschutz-Präsident: Kein Umzug nach Berlin

Köln (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) soll nach dem Willen seines Präsidenten Hans-Georg Maaßen in Köln bleiben. «Ein Umzug des BfV nach Berlin steht für mich nicht auf der Tagesordnung», erklärte Maaßen am Montag. «Solche Umzugsüberlegungen lenken ab von der Reform des Verfassungsschutzes. Mir geht es jetzt darum, die im Herbst 2012 gestartete Reform umfassend und zügig umzusetzen.» Der grüne Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss, Wolfgang Wieland, hatte im «Kölner Stadt-Anzeiger» einen Umzug nach Berlin angeregt. Der Verfassungsschutz steht seit längerem in der Kritik. Zuletzt hatte die «Süddeutsche Zeitung» berichtet, dass ausländische Mitarbeiter der Behörde jahrelang von Kollegen verspottet worden seien.

SOCIAL BOOKMARKS