Verhandlung um Wisent-Auswilderung begonnen

Schmallenberg (dpa/lnw) - Vor dem Amtsgericht Schmallenberg hat am Donnerstag die Verhandlung um eine Wisent-Auswilderung im Rothaargebirge begonnen. Das Gericht muss nach der Klage eines Waldbauern gegen den Trägerverein des Projektes entscheiden, ob die im April 2013 freigelassenen Tiere «herrenlos» sind. Zwar werden die Schäden an Bäumen der Waldbauern vom Trägerverein des Projektes, der Wittgensteiner Wisent-Welt, beglichen. Doch einer der Waldbauern wollte nicht mehr hinnehmen, dass seine Bäume angeknabbert werden.

Am Donnerstag sollten zehn Zeugen gehört werden. Es war zunächst offen, ob das Gericht noch am gleichen Tag eine Entscheidung fällt.

Seit knapp eineinhalb Jahren streift erstmals seit Jahrhunderten wieder eine Wisent-Herde frei durch das Rothaargebirge. Aktuell sind es zwölf Tiere. Artenschützer in ganz Europa sind begeistert.

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