Verkauf des Nürburgrings könnte platzen und in zweite Runde gehen

Mainz (dpa/lnw) - Der Verkauf des Nürburgrings könnte platzen und in eine neue Runde gehen. Die Sanierer der insolventen Rennstrecke haben am Montag bestätigt, dass der Ring-Käufer Robertino Wild seine Gesellschafteranteile an einen Treuhänder übertragen hat. Das hatte zuvor die «Rhein-Zeitung» berichtet. Das Blatt schrieb auch, Wild sei «offenbar in finanziellen Schwierigkeiten». Dazu nahmen die Sanierer keine Stellung. Falls Wild, die Gesellschafter oder der Treuhänder keine Finanzierung bis November stemmen, haben die Sanierer nach eigener Aussage keine Alternative, «als vom Vertrag zurückzutreten». Dann müsste der Ring rasch erneut ausgeschrieben werden.

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