Verkauf von Glühbirnen als «Heatballs» bleibt verboten

Münster (dpa/lnw) - Mit ihrer satirischen Idee, herkömmliche Glühbirnen in Deutschland als «Heatballs» zu verkaufen, sind zwei Ingenieure erneut vor Gericht gescheitert. Die Unternehmer hatten 40 000 Leuchtkörper als Mini-Heizkörper nach Deutschland einführen wollen, um gegen das Aus der Glühbirne zu protestieren. Die Aktion wertete das Oberverwaltungsgericht in Münster als Verstoß gegen das EU-Glühlampenverbot. Das Gericht bestätigte einen Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Aachen (Az.: 4 B 978/11). Als Erstes hatte die Bezirksregierung Köln die Aktion gestoppt und die Glühbirnen vom Zoll festhalten lassen. Daraufhin hatten die Initiatoren geklagt. Das Hauptverfahren in der Sache steht noch aus.

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