Verkehrschaos: Autobahnen in Ostwestfalen und Aachen gesperrt

Bünde (dpa/lnw) - Nach einem brisanten Unfall mit einem Gefahrgut-Transporter war die Autobahn A30 am Freitag über zehn Stunden lang in Richtung Osnabrück gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, lief in der Nacht zum Donnerstag leicht entflammbares Epoxidharz auf die Fahrbahn. Betroffen war der Abschnitt zwischen Hiddenhausen und Bünde nördlich von Bielefeld. Dort hatte ein 27-jähriger Fahrer mit seinem Lkw einen Sattelzug gestreift, der verbotenerweise auf dem Seitenstreifen geparkt hatte.

Bei dem Unfall nachts um 02.30 Uhr riss die Außenverkleidung des geparkten Lkw auf und die Ladung wurde beschädigt. Spezialisten der Feuerwehr untersuchten die Unfallstelle und streuten den Bereich ab. Nach Polizeiangaben war aber nur wenig Harz auf die Fahrbahn geflossen. Wegen Explosionsgefahr wurde die Autobahn dennoch auf beiden Seiten gesperrt, später floss der Verkehr in Richtung Hannover wieder einspurig. Während der Bergung des Fahrzeugs blieb die Gegenseite komplett bis 12.45 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Nach Angaben eines Sprechers entstand an beiden Fahrzeugen und durch den Verlust der Ladung ein Schaden von rund 300 000 Euro. Der 27-jährige Unfallverursacher musste eine Blutprobe abgeben. Nach Angaben der Polizei bestand bei dem leichtverletzten Mann der Verdacht auf Alkohol am Steuer.

Im Autobahnkreuz Aachen hatte ein Unfall ebenfalls in der Nacht auf Donnerstag für Chaos im Berufsverkehr gesorgt. Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer war bei einem Spurwechsel gegen die Mittelleitplanke geraten. Daraufhin kippte der Lastzug um und verlor flüssige Ladung. Bis 9.15 Uhr blieb die A4 gesperrt. Im Umkreis staute sich der Verkehr bis auf eine Länge von zwölf Kilometern.

PM der Polizei

Mitteilung der Polizei Köln

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