Verkehrssünden von Duisburgs Alt-OB Thema im Landtag

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Fall der Verkehrssünden von Duisburgs Alt-Oberbürgermeister Josef Krings (SPD) hat es nach Aussage der Landesregierung keine politische Einflussnahme gegeben. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) antwortete am Mittwoch im Rechtsausschuss des Landtags auf Fragen der Oppositionsfraktionen. Weder ihm persönlich noch den Staatsanwaltschaften lägen Hinweise darauf vor, «dass in irgendeiner Weise politisch Einfluss genommen wurde.» Laut Landesregierung stellten die Staatsanwaltschaften in Duisburg und Düsseldorf seit 2012 fünf Ermittlungsverfahren gegen Krings ein.

Eines davon - der 87-Jährige saß im März trotz zuvor abgegebenen Führerscheins hinter dem Steuer - war allerdings jüngst in Duisburg wieder aufgenommen worden. CDU, FDP und Piraten wollen vor allem wissen, ob und inwieweit Innenminister Ralf Jäger - er ist auch Duisburger SPD-Chef - im Fall Krings involviert war.

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