Verkehrszentrale: Auf Revier-Autobahnen höchste Stau-Gefahr
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Autos stehen auf einer Autobahn im Stau. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Das neue Jahr wird für die Pendler in Nordrhein-Westfalen keine Entlastung auf den Autobahnen bringen. Auch 2020 ist vor allem wegen Brückenerneuerungen und Reparaturen auf diversen Abschnitten der A1 mit chronischen Stau-Belastungen zu rechnen. Das hat die Verkehrszentrale des Landesbetriebs Straßen.NRW für die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf errechnet.

Der größte Engpass ist demnach, wie im Vorjahr, zwischen der Anschlussstelle Volmarstein und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna zu erwarten. Hier werden unter anderem die Brücken «Volmarstein» und «Hengstey» neu errichtet.

Unter den ersten zehn der schlimmsten Staustrecken auf insgesamt 2200 Autobahn-Kilometern in Nordrhein-Westfalen ist auf sechs Abschnitten das Ruhrgebiet betroffen. Im Rheinland bleibt das Netz rund um die marode Leverkusener Autobahnbrücke mindestens noch zwei Jahre lang das engste Nadelöhr.

Wie das Düsseldorfer Verkehrsministerium mitteilte, ist weiterhin mit wachsenden Pendlerströmen und zunehmendem Lkw-Güterverkehr zu rechnen. Schon jetzt seien auf 540 Autobahn-Kilometern in NRW Anlagen installiert, die flexibel Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Fahrstreifen-Freigaben steuern können. 98 Ampeln regeln an hoch belasteten Strecken den Zufluss auf die Autobahnen. Künftig sollen alle Anlagen und Leitsysteme aus einer neuen Verkehrszentrale in Leverkusen gesteuert werden.

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