Verletzte bei Bränden in Flüchtlingsunterkünften in NRW

Kleve/Hagen (dpa/lnw) - In zwei Flüchtlingsunterkünften in Nordrhein-Westfalen hat es am Wochenende gebrannt. In Hagen brannte in einem Wohnhaus, in dem sieben syrische Flüchtlinge untergebracht waren, der Dachstuhl, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Nachbarn, die zur Begrüßung der Flüchtlinge im Haus waren, bemerkten den Brandgeruch und entdeckten, dass der Dachboden bereits völlig verqualmt war. Die Ermittler schlossen einen fremdenfeindlichen Hintergrund zunächst nicht aus. Die Feuerwehr konnte den Schwelbrand schnell löschen. Die Flüchtlinge wurden vorsorglich umquartiert.

In Kleve wurden bei einem Brand in einem Flüchtlingsheim drei Menschen leicht verletzt, als sie sich mit einem Sprung aus einem Fenster in Sicherheit bringen wollten. Die Ursache sei in diesem Fall vermutlich fahrlässiger Umgang mit Feuer, für einen fremdenfeindlichen Hintergrund gebe es keine Anzeichen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Danach konnten die Asylbewerber zurück in ihre Unterkunft. Es entstand ein Schaden von etwa 50 000 Euro.

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