Verschwundene Erbe von Tochter: Prozess geplatzt
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Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv
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Krefeld (dpa/lnw) - Der Prozess um das verschwundene Erbe eines kleinen Mädchens ist am Montag in Krefeld geplatzt. Weil der angeklagte Vater des Kindes nicht erschien, muss das Verfahren zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Das Amtsgericht schloss nicht aus, dass den 49-Jährigen die Ladung nicht erreicht hat. Die ebenfalls angeklagte Mutter (46) war dagegen erschienen.

Das Elternpaar soll das Erbe ihrer minderjährigen Tochter veruntreut haben. Ihre Tochter hatte 2013 im Alter von sieben Jahren 108 000 Euro von der Oma geerbt. Eineinhalb Jahre später waren laut Anklage nur noch 4000 Euro übrig. Der Vermögensschwund bei einer Überprüfung durch das Familiengericht aufgefallen.

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