Verteidiger: Angeblicher Al-Kaida-Terrorist nur «kleiner Fisch»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Düsseldorfer Al-Kaida-Prozess haben die Verteidiger für den Hauptangeklagten maximal sieben Jahre Haft beantragt. Er sei kein ranghoher Al-Kaida-Terrorist, wie die Bundesanwaltschaft glaube, sondern ein «viel kleinerer Fisch», sagte Rechtsanwalt Johannes Pausch am Mittwoch in seinem Plädoyer am Düsseldorfer Oberlandesgericht. Sein Mandant habe auch keine Terroranschläge in Deutschland vorbereitet, sondern nach Afghanistan in den Dschihad (Heiligen Krieg) ziehen wollen, was am Tod seines Schleusers gescheitert sei. Die Bundesanwaltschaft hatte neuneinhalb Jahre Haft gefordert.

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