Verwaltungsgericht erlaubt E-Zigaretten in Gaststätten

Köln (dpa/lnw) - Das Kölner Verwaltungsgericht hat den Konsum von E-Zigaretten in Gaststätten erlaubt. Das Gericht stellte sich damit auf die Seite eines Gastwirts, der die Stadt Köln verklagt hatte. In ihrem Urteil betonten die Richter am Dienstag, dass E-Zigaretten nicht geraucht werden, sondern verdampfen. Daher würden sie nicht im Sinne des Gesetzes «geraucht» (Az.: 7 K 4612/13). Die Stadt Köln hatte dem Wirt mit Ordnungsmaßnahmen gedroht, weil in seiner Kneipe E-Zigaretten konsumiert wurden. Das Gericht betonte, die Gefahren des Passivrauchens und die aus dem Konsum von E-Zigaretten seien nicht vergleichbar. Das Gesetz hätte wegen der Unterschiede zwischen Dampf und Rauch klarer geregelt werden müssen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die E-Zigarette beschäftigt derzeit mehrere Gerichte.

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