Verwarngeld für einarmigen Radler mit nur einer Handbremse

Köln (dpa/lnw) - In Köln hat ein einarmiger Fahrradfahrer eine Verwarnung von der Polizei bekommen, weil er nur an einer Seite seines Lenkers eine Handbremse hat. Nachdem der «Kölner Stadt-Anzeiger» groß über den Fall berichtet hatte, entschuldigte sich die Polizei. Man werde dem Mann das Verwarngeld von 25 Euro zurückerstatten, bestätigte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Polizei entschuldige sich für den Vorfall.

Der behinderte Fahrradfahrer sagte dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Dienstagsausgabe): «Dass das jetzt alles so endet, finde ich unglaublich gut.» Ein Polizist hatte den Mitarbeiter der Städtischen Bühnen im März angehalten und darauf hingewiesen, dass bei ihm die Handbremse am rechten Lenker fehle. Dass der Mann keinen rechten Arm hatte und die Bremse für das Hinterrad deshalb extra auf die linke Seite umgebaut hatte, fiel für den Beamten nicht ins Gewicht.

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